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 1. Mannschaft (2. Liga inter): News
  Eintrag vom: 10.06.22
1. Mannschaft (2. Liga inter): Courtételle als nächster Gegner
 
In der 26. und letzten Runde der Saison 2021/2022 geht es für den FC
Bubendorf noch um den Klassenerhalt. Gewinnen die Oberbaselbieter in
Courtételle, so verbleiben sie definitiv in der 2. Liga interregional.
Egal wie die Saison für den FC Bubendorf auch enden mag, sie war sehr turbulent. Gleich
zu Beginn der Spielzeit kam es auf dem Sportplatz Brühl im vergangenen August zu
einem sportlichen Highlight für den gesamten Verein. In der ersten Hauptrunde des
Schweizer Cups wurde der Super-Ligist Sion vor über 1'500 Zuschauern empfangen. Auch
wenn das Spiel damals erwartungsgemäss verloren ging (0:3), so war es ein positiver
Auftakt in die dritte Bubendörfer Spielzeit in der 2. Liga interregional. Was folgte, war
eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Auf starke Auftritte folgten immer wieder
Enttäuschungen. Während der gesamten Saison fanden die Bubendörfer nie so richtig
den Tritt und liessen Konstanz vermissen. Auf die Gründe angesprochen meint
Bubendorfs Trainer Matthias Maeder, dass man leider die gesamte Saison über viele
verletzte Spieler zu beklagen hatte. «Hier fehlte uns rückblickend die Breite im Kader,
was es nicht leicht machte, gewisse Absenzen zu kompensieren». Dennoch ist Maeder
überzeugt, dass das Team genug stark sei, um die Liga zu halten. «Wir müssen uns in
dieser Liga nicht mit Mannschaften wie Dornach und Concordia messen. Da gilt es zu
akzeptieren, dass diese Teams ganz andere Mittel zur Verfügung haben und besser
aufgestellt sind». Eher aber sieht der FCB-Spielleiter seine Equipe auf Augenhöhe mit
Teams wie Lerchenfeld, Spiez und Courtételle.
Alles oder Nichts im Jura
Letztgenannte Mannschaft wird dann auch der Gegner von Bubendorf sein, wenn es am
Samstag um «Sein oder Nichtsein» geht. Gewinnen die Fünflibertaler ihr Auswärtsspiel
gegen die bereits geretteten Jurassier, so wird man auf dem «Brühl» auch nächste Saison
interregionalen Fussball zu sehen bekommen. «Ein Abstieg wäre auf keinen Fall ein
Beinbruch», so Marc Wahl, Präsident des Vereins. «Im Gegenteil, wir würden sogar Geld
sparen», fügt er schmunzelnd hinzu. Dennoch sei es natürlich das sportliche Ziel, die
Spielklasse zu halten. Für Trainer Matthias Maeder geht die Reise mit dem FC Bubendorf
so oder so weiter. «Ich habe ligaunabhängig auch für die nächste Saison unterschrieben».
So wie übrigens fast alle Spieler der Mannschaft, die somit in ihrem Kern auch in der
kommenden Saison zusammenbleibt. «Wir haben unsere Philosophie über all die drei
Jahre in dieser Liga durchgezogen. Unsere Spieler verdienen kein Geld und spielen aus
Freude am Sport und Loyalität gegenüber dem Verein» so Wahl abschliessend. Dennoch
sind sich Trainer und Präsident einig: Am Samstag wird alles in die Waagschale geworfen,
um die wichtigsten drei Punkte der Saison zu holen. Denn gelingt den Bubendörfern das
Unterfangen nicht, so könnten Konolfingen (gegen Binningen) oder Lerchenfeld (gegen
OB) noch in extremis an den Bubendörfern vorbeiziehen. Für Spannung am letzten
Spieltag ist also allemal gesorgt. Alle Spiele werden am Samstag gleichzeitig um 18.00
Uhr angepfiffen.